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Ciba wird von BASF übernommen
Montag, 15. September 2008

Weiterführung der Sozialpartnerschaft auch unter BASF!

Ciba soll durch BASF übernommen werden. Noch ist vieles im Ungewissen. Für Syna ist eines klar: Es kann und darf nicht sein, dass die Arbeitnehmenden für die jahrelange Fantasielosigkeit des Ciba-Managements büssen müssen. Syna fordert darum die Weiterführung der bewährten Sozialpartnerschaft mit dem Einheitsvertrag und die Beibehaltung der Schweizer Standorte. Und wenn es (wohl am ehesten im Headquarter in Basel) zu Entlassungen kommen muss, so wird ein guter Sozialplan der erste Prüfstein der zukünftigen Sozialpartnerschaft sein!

Seit langem lag etwas in der Luft. Denn dass die Investoren dem jahrelangen Trauerspiel bei der Ciba nicht mehr lange untätig zuschauen wollten, war klar. Ob die Lösung mit der Übernahme durch BASF die richtige ist, muss sich erst noch zeigen. Wenn das Ciba-Management, und allen voran ihr oberster Chef Armin Meyer, in der Vergangenheit wohl nicht den besten Job gemacht haben, so können sie in den folgenden Monaten zeigen, ob sie wenigstens ein Herz für ihre Mitarbeitenden haben!

Die Gewerkschaft Syna erwartet, dass die Verantwortlichen der Ciba sich mit Händen und Füssen für den Produktions-, Forschungs- und Entwicklungsstandort in der Schweiz wehren! Und dass nicht nur die Aktionäre vom Angebot der BASF profitieren, sondern dass Ciba sich von BASF die Weiterführung der Sozialpartnerschaft, über das gesetzliche Minimum von 12 Monaten hinaus, zusichern lässt.

Die Eingliederung in BASF wird viel Unruhe in die Belegschaft bringen und wohl auch Stellenstreichungen zur Folge haben. Mit einem klaren Bekenntnis zur Weiterführung der mit einem guten Gesamtarbeitsvertrag geregelten Sozialpartnerschaft könnte die neue Besitzerin ein klares Zeichen setzen. Das Bekenntnis, die gesetzlich bedingte 12-monatige Weiterführung der Lohn- und Arbeitsbedingungen zu anerkennen, reicht nicht aus. Syna fordert die integrale Weiterführung des Gesamtarbeitsvertrages unter der neuen Besitzerin! Zudem verlangen wir vehement, dass allfällige Entlassungen sozialverträglich mit einem der Branche entsprechenden Sozialplan gelöst werden!


Weitere Auskünfte:
Arno Kerst, Vizepräsident
Mobile 079 598 67 70
arno.kerst@dont-want-spam.syna.ch






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